Warum Paderborn und ganz NRW endlich eine verlässliche Sicherheitspolitik brauchen
Sicherheit ist kein Wahlkampfthema, sondern ein Grundbedürfnis. Und doch erleben wir in Nordrhein-Westfalen seit Jahren eine fatale Entwicklung: Mehr Kriminalität, mehr Unsicherheit – und ein Innenminister, der lieber PR betreibt als echte Sicherheit schafft. Herbert Reul hat sein Versprechen gebrochen.
Bereits in meinem letzten Blogbeitrag „Viel angekündigt, nichts umgesetzt – Sicherheit Paderborn: Wo bleibt das Sicherheitspaket der Landesregierung?“ habe ich aufgezeigt, wie vage und unkonkret die Landesregierung in Sachen Sicherheit agiert. Jetzt liegen die neuesten Zahlen zur Kriminalität in NRW vor – und sie zeichnen ein alarmierendes Bild.
Reuls Bilanz: Ein Sicherheitsversprechen – gebrochen!
Im Jahr 2017 trat Herbert Reul sein Amt als Innenminister mit großen Worten an: Mehr Sicherheit für NRW. Heute, acht Jahre später, müssen wir feststellen: NRW ist unsicherer geworden. Ein Blick in die Kriminalitätsstatistik 2024 im Vergleich zu 2018 zeigt dramatische Anstiege:
Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag): +36 %
Sexualdelikte: +117 %
Gewaltkriminalität: +23 %
Widerstand gegen die Staatsgewalt: +18 %
Ladendiebstahl: +21 %
Häusliche Gewalt: +18 %
Messervorfälle: +26 % (seit 2019 erfasst)
Gesamtkriminalität: +9 %
Diese Zahlen sprechen für sich. Und sie sind vor allem eines: eine Bilanz des Scheiterns.
Warum wird nichts besser?
Die Ursachen liegen auf der Hand – und sie sind politisch hausgemacht:
Die Kriminalpolizei ist personell unterbesetzt, während der Minister lieber Interviews gibt.
In vielen Brennpunkt-Vierteln fehlt es an Polizeipräsenz.
Die Folge: Täter bleiben ohne Konsequenzen, Opfer fühlen sich allein gelassen.
Gleichzeitig wird bei Prävention und sozialer Arbeit gespart – besonders fatal im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität.
So kann Sicherheitspolitik nicht funktionieren.
Was Paderborn jetzt braucht: Sicherheit mit Konzept!
Als Paderborner Kommunalpolitiker sehe ich die Auswirkungen dieser Entwicklungen ganz konkret vor Ort. Die Menschen wollen sich sicher fühlen – auf dem Weg zur Arbeit, am Spielplatz, beim Stadtfest. Doch dafür braucht es endlich ein entschlossenes Handeln statt leerer Ankündigungen.
Unsere Lösungen für ein sicheres NRW:
Polizei dorthin, wo sie gebraucht wird: Mehr Präsenz in den Quartieren.
Messervorfälle eindämmen: Waffenverbotszonen und konsequentes Entwaffnen von Intensivtätern.
Cybercrime bekämpfen: Spezialermittler statt digitale Leere.
Schnelle Justiz: Täter müssen Konsequenzen spüren, Opfer Gerechtigkeit erfahren.
Prävention stärken: Gerade junge Menschen brauchen Perspektiven – keine Wegsperr-Politik, sondern echte Chancen.
Fazit: Sicherheit Paderborn – und ganz NRW – braucht einen Neustart
Es reicht nicht, in Interviews von Sicherheit zu sprechen. Die Menschen erwarten konkrete Taten. Die Zahlen zeigen deutlich: Herbert Reuls Politik ist gescheitert.
Es ist Zeit für eine neue Sicherheitspolitik – eine Politik mit Verantwortung, mit Konzepten, mit Verlässlichkeit. Für ein sicheres Paderborn. Für ein sicheres NRW.
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