Einblicke von der AWO-Kreiskonferenz im AWOLeo Paderborn
Am 29. März 2025 fand im AWOLeo in Paderborn die AWO-Kreiskonferenz statt – ein Ort des Austauschs, der Diskussion und der Weichenstellung für die soziale Arbeit in unserer Region. Ich war als Delegierter vor Ort und hatte die Gelegenheit, einem hochaktuellen und spannenden Vortrag von Prof. Dr. Gesa Linnemann beizuwohnen. Unter dem Titel „KI, die neue Kollegin?“ wurde die Rolle von großen Sprachmodellen (LLMs) im Bereich Pflege und Gesundheit umfassend beleuchtet.
Als sachkundiger Bürger für die SPD im Rat der Stadt Paderborn und Kandidat für den Wahlkreis 9 – die Paderborner Südstadt – bei der Kommunalwahl, ist mir besonders wichtig, wie wir moderne Technologien verantwortungsvoll, sozial und gemeinwohlorientiert einsetzen können. Dieser Blogbeitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse des Vortrags zusammen und stellt den Bezug zu unserer Stadtgesellschaft her.
💡 KI in der Pflege: Chancen erkennen, Risiken benennen
Die Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) ist in vollem Gange. Doch was bedeutet ihr Einsatz ganz konkret in Pflegeberufen oder im sozialen Bereich?
Prof. Linnemann machte deutlich:
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KI ist nicht neutral. Sie spiegelt Daten, Muster und Vorurteile wider.
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Sie kann Teilhabe ermöglichen, Schutz bieten und Arbeitsabläufe verbessern.
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Gleichzeitig besteht die Gefahr von Diskriminierung, Automationsverzerrung und Verantwortungsdiffusion.
Für die Pflege und soziale Arbeit bedeutet das:
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KI kann dokumentieren, beraten, informieren und unterstützen.
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In Bereichen wie Migrationsberatung, ambulanter Pflege oder psycho-sozialer Beratung sind Chatbots oder Sprachassistenten bereits im Einsatz.
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Wichtig ist: Der Mensch bleibt im Zentrum.
📍 Was bedeutet das für Paderborn – besonders für die Südstadt?
Gerade bei uns in der Paderborner Südstadt, wo ich mich seit Jahren kommunalpolitisch engagiere, zeigen sich viele potenzielle Anwendungsfelder:
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Quartiersarbeit: KI-gestützte Erstberatung für Ratsuchende – niedrigschwellig und mehrsprachig.
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Offener Ganztag & Bildung: Einsatz als digitale Lernassistenz zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
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Pflege im Stadtteil: Dokumentation per Spracheingabe entlastet Pflegekräfte und schafft mehr Zeit für echte Zuwendung.
Mein Fazit für die Südstadt: KI kann – wenn sinnvoll eingesetzt – soziale Infrastruktur stärken, Barrieren abbauenund Fachkräfte entlasten. Doch das gelingt nur, wenn wir:
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Transparenz schaffen
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Datenschutz gewährleisten
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und Menschen in Entscheidungen einbinden
🧠 Künstliche Intelligenz ist gestaltbar – durch uns!
Der Vortrag endete mit einer klaren Botschaft:
„KI tangiert die Kernelemente unserer Arbeit – Kommunikation und Beziehungsgestaltung.“
Das bedeutet: Ob in der Verwaltung, in der Pflege oder in der Bildung – wir müssen uns als Stadtgesellschaft fragen:
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Wo soll KI zum Einsatz kommen?
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Wo braucht es zwingend den menschlichen Kontakt?
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Und wie stellen wir sicher, dass niemand abgehängt wird?
🗳️ Kommunalpolitische Perspektive: Verantwortung übernehmen
Als Kandidat für die SPD im Wahlkreis 9 (Südstadt) sehe ich die große Herausforderung darin, technologischen Fortschritt mit sozialer Verantwortung zu verbinden. Das bedeutet für mich konkret:
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Digitale Teilhabe fördern – für Alt und Jung, mit und ohne Vorerfahrung.
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KI-Kompetenz in der Stadtverwaltung und sozialen Trägern stärken.
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Einsatzfelder im Quartier erproben – mit Evaluation, Beteiligung und Transparenz.
Wir brauchen in Paderborn eine Digitalstrategie mit Herz und Verstand – auch und gerade im sozialen Bereich.
🔍 Take-Home-Message
✅ KI kann Kollegin sein – wenn wir sie so gestalten.
✅ Pflege- und Sozialarbeit brauchen neue Werkzeuge – aber auch klare ethische Leitplanken.
✅ Die Südstadt ist ein Ort, an dem Zukunft gemacht werden kann – sozial, digital und gerecht.
💬 Hast du Fragen, Anregungen oder Erfahrungen zum Thema KI in der Pflege oder im Quartier?
Schreib mir oder sprich mich gerne persönlich an. Gemeinsam können wir in der Paderborner Südstadt ein gutes Morgen gestalten.
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